Für Kinder und alle Neugierigen

Bienenwissen

Wie sieht eine Biene aus? Wer lebt alles im Bienenvolk? Und was macht eigentlich ein Imker? In acht kurzen Kapiteln erfährst du alles Wichtige über Honigbienen. Klapp ein Kapitel auf, lies es in Ruhe und teste am Ende im kleinen Quiz, was du dir gemerkt hast. Insgesamt warten 30 Quizfragen auf dich.

Kapitel 1

Steckbrief der Honigbiene

Sechs Beine, vier Flügel und fünf Augen: So ist eine Honigbiene gebaut.

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KI-generiertes Bild: Honigbiene in Seitenansicht auf einer Apfelblüte, gut zu sehen sind Kopf, Brust, Hinterleib, Fühler, Augen und FlügelKI-generiert

Die Honigbiene ist ein Insekt. Wie alle Insekten hat sie sechs Beine und einen Körper aus drei Teilen: Kopf, Brust und Hinterleib. Ihr wissenschaftlicher Name ist Apis mellifera, das bedeutet „Honig tragende Biene“.

Der Kopf

Zwei Fühler zum Tasten und Riechen. Zwei große Facettenaugen aus Tausenden winzigen Einzelaugen und oben auf dem Kopf drei kleine Punktaugen. Mit dem Rüssel saugt die Biene Nektar und Wasser auf.

Die Brust

Hier sitzen die sechs Beine und die vier Flügel. Je zwei Flügel sind mit kleinen Häkchen verbunden. Deshalb sieht es beim Fliegen so aus, als hätte die Biene nur zwei.

Die Hinterbeine

An den Hinterbeinen hat die Biene ein kleines Körbchen aus Haaren. Darin trägt sie den Pollen nach Hause, als bunte Kügelchen. Imker nennen sie „Höschen“.

Der Hinterleib

Hier liegt der Honigmagen, in dem die Biene den Nektar transportiert. Außerdem sitzen hier die Wachsdrüsen und der Stachel. Den haben nur die weiblichen Bienen.

Steckbrief einer Arbeiterin

Klasse
Insekten
Größe
etwa 12 bis 15 Millimeter
Gewicht
etwa 0,1 Gramm
Lebensdauer
im Sommer etwa 5 bis 6 Wochen, im Winter bis zu 6 Monate
Aussehen
braun-schwarz mit hellen Streifen am Hinterleib, am Körper fein behaart
Nahrung
Nektar, Honigtau, Pollen und Wasser
Wohnung
in der Natur in Baumhöhlen, beim Imker in einer Holzkiste, der Beute
Feinde
Vögel wie der Specht, Spinnen, Wespen und Hornissen, die Varroamilbe

Wusstest du? Bienen sehen ultraviolettes Licht, das für uns unsichtbar ist. Die Farbe Rot können sie dagegen nicht erkennen.

Quiz zu Kapitel 1

1. Wie viele Beine hat eine Biene?

2. Wie viele Flügel hat eine Biene?

3. Wo trägt die Biene den Pollen nach Hause?

4. Wie heißen die großen Augen der Biene?

Kapitel 2

Warum Bienen so wichtig sind

Ohne Bienen gäbe es kaum Äpfel, Kirschen oder Erdbeeren. Aber warum eigentlich?

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KI-generiertes Bild: links eine Biene, die in einer Apfelblüte Nektar trinkt, rechts eine Biene mit orangefarbenem Pollenhöschen am HinterbeinKI-generiert

Bienen machen nicht nur Honig. Ihre wichtigste Arbeit ist die Bestäubung. Wenn eine Biene in einer Blüte Nektar trinkt, bleibt feiner Blütenstaub, der Pollen, an ihrem haarigen Körper hängen. In der nächsten Blüte fällt ein Teil davon wieder ab. Erst dadurch kann aus der Blüte eine Frucht mit Samen wachsen.

Ohne Bestäubung gäbe es zum Beispiel kaum Äpfel, Kirschen, Erdbeeren oder Kürbisse. Weltweit sind mehr als drei Viertel der wichtigsten Nahrungspflanzen zumindest teilweise auf Bestäuber angewiesen. Getreide wie Weizen und Reis wird dagegen vom Wind bestäubt.

Wie viel Ernte bleibt ohne Bienen übrig? Die ganze Leiste ist die Ernte mit Bienen und anderen Bestäubern (100 %). Der grüne Teil zeigt, was ohne sie ungefähr übrig bliebe.
  • Kürbisunter 10 %
  • Apfel10 bis 60 %
  • Kirsche10 bis 60 %
  • Gurke10 bis 60 %
  • Erdbeere60 bis 90 %
  • Raps60 bis 90 %
  • Tomateüber 90 %
  • Weizen100 %, Wind

bleibt sicher übrigbleibt vielleicht übrigfehlt ohne Bienen

Ungefähre Werte für Ernten weltweit, nach Klein und andere (2007), Proceedings of the Royal Society B. Wie viel genau fehlt, hängt von der Sorte und vom Ort ab.

Blütentreue

Eine Honigbiene fliegt bei einem Ausflug immer zu derselben Blumenart, zum Beispiel nur zu Apfelblüten. So landet der Pollen genau dort, wo er gebraucht wird.

Viele Helfer

Nicht nur Honigbienen bestäuben. In Deutschland gibt es mehr als 550 Wildbienenarten, zu denen auch die Hummeln gehören. Dazu kommen Schwebfliegen, Schmetterlinge und Käfer.

Geschenke der Bienen

Von Honigbienen bekommen wir Honig, Bienenwachs für Kerzen, Pollen und Propolis.

So kannst du helfen

Blumen und Kräuter pflanzen, die Bienen mögen, zum Beispiel Lavendel, Sonnenblumen, Schnittlauch oder Thymian. Eine wilde Ecke im Garten stehen lassen und keine Gifte spritzen.

Quiz zu Kapitel 2

1. Was passiert bei der Bestäubung?

2. Welches Lebensmittel gäbe es ohne Bestäuber kaum?

3. Was bedeutet „Blütentreue“?

4. Wie kannst du Bienen helfen?

Kapitel 3

Das Bienenvolk: Königin, Arbeiterinnen und Drohnen

Eine Königin, Zehntausende Arbeiterinnen und einige Drohnen: Wer macht was im Bienenstock?

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Ein Bienenvolk ist wie eine kleine Stadt. Im Sommer leben darin 40.000 bis 60.000 Bienen: eine Königin, einige Hundert bis wenige Tausend Drohnen und sehr viele Arbeiterinnen. Jede Biene hat ihre Aufgabe.

Bienenkönigin mit langem HinterleibKI-generiert

Die Königin

In jedem Volk gibt es nur eine Königin. Sie ist mit etwa 20 Millimetern die größte Biene, vor allem ihr Hinterleib ist lang. Ihre wichtigste Aufgabe ist das Eierlegen: Im Sommer schafft sie bis zu 2.000 Eier am Tag. Mit Duftstoffen hält sie das Volk zusammen.

Eine Königin wächst in einer besonderen, länglichen Zelle heran, der Weiselzelle, und bekommt nur Gelée royale zu fressen, einen besonderen Futtersaft. Sie kann bis zu fünf Jahre alt werden. Als junge Königin fliegt sie einmal zum Hochzeitsflug aus und paart sich dort mit mehreren Drohnen.

Drohne mit großen Augen und kräftigem KörperKI-generiert

Die Drohnen

Drohnen sind die männlichen Bienen. Sie sind etwa 15 bis 17 Millimeter groß, kräftig gebaut und haben sehr große Augen. Drohnen haben keinen Stachel und sammeln weder Nektar noch Pollen.

Ihre Aufgabe ist es, sich auf dem Hochzeitsflug mit einer jungen Königin zu paaren. Danach sterben sie. Drohnen leben nur einige Wochen. Im Spätsommer werden die übrigen Drohnen von den Arbeiterinnen aus dem Stock gedrängt, denn für den Winter braucht das Volk sie nicht mehr.

Arbeiterin auf einer WabeKI-generiert

Die Arbeiterinnen

Arbeiterinnen sind weibliche Bienen, kleiner als die Königin und die Drohnen. Sie machen fast die ganze Arbeit im Volk. Was sie tun, hängt von ihrem Alter ab:

  1. Tag 1 bis 3: Zellen putzen
  2. ab etwa Tag 4: Ammenbiene, füttert die Larven
  3. ab etwa Tag 12: Baubiene, baut Waben aus Wachs und verarbeitet Nektar
  4. ab etwa Tag 18: Wächterin am Flugloch
  5. ab etwa Tag 21: Sammelbiene, holt Nektar, Pollen und Wasser

Wusstest du? Hat eine Sammelbiene gute Blüten gefunden, tanzt sie im Stock den Schwänzeltanz. Daran erkennen die anderen Bienen, in welche Richtung und wie weit sie fliegen müssen.

Quiz zu Kapitel 3

Suchbild zum Aufwärmen

Findest du die Königin? Schau genau hin: Irgendwo zwischen den vielen Arbeiterinnen läuft die Königin über die Wabe.

Tipp: Sie ist größer als die anderen Bienen, und ihr Hinterleib ist lang und reicht weit über die Flügel hinaus.

1. Wie viele Königinnen leben in einem Bienenvolk?

2. Welche Bienen haben keinen Stachel?

3. Was ist die wichtigste Aufgabe der Königin?

4. Was macht eine ganz junge Arbeiterin zuerst?

5. Wie zeigen Bienen den anderen, wo es Futter gibt?

Kapitel 4

Die Aufgaben der Imker

Imkeranzug, Smoker und viel Geduld: So kümmert sich ein Imker das ganze Jahr um seine Bienen.

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Imker Philipp Harde mit einer vollen Honigwabe
Imker Philipp Harde bei der Arbeit

Ein Imker kümmert sich das ganze Jahr um seine Bienenvölker. Damit er nicht gestochen wird, trägt er einen Imkeranzug mit Schleier und oft Handschuhe. Dazu nimmt er den Smoker mit: Der Rauch macht die Bienen ruhiger.

Ausrüstung eines Imkers: Imkeranzug mit Schleier, Handschuhe, Smoker, Stockmeißel und RähmchenKI-generiert

Völker kontrollieren

Der Imker schaut regelmäßig in jedes Volk: Gibt es Eier, also eine Königin? Haben die Bienen genug Futter und Platz? Sind sie gesund?

Schwärmen vorbeugen

Im Frühjahr möchte ein starkes Volk sich teilen und schwärmen. Der Imker sucht nach Weiselzellen, in denen neue Königinnen heranwachsen, und gibt dem Volk rechtzeitig mehr Platz.

Rähmchen vorbereiten

In die Holzrähmchen kommen dünne Platten aus Bienenwachs, die Mittelwände. Darauf bauen die Bienen ihre Waben.

Honig ernten

Geerntet wird nur, wenn die Bienen die Waben mit Wachs verschlossen haben. Dann ist der Honig reif.

Rotbraune Varroamilbe auf dem Rücken einer HonigbieneKI-generiert

Gegen die Varroamilbe

Die Varroamilbe ist ein winziger Parasit, der Bienen krank macht. Nach der Honigernte und im Winter behandelt der Imker seine Völker dagegen.

Für den Winter füttern

Weil der Imker Honig geerntet hat, bekommen die Bienen im Spätsommer Zuckerwasser als Wintervorrat.

Blick ins Volk: ein Rähmchen voller Bienen, frisch aus der Beute gezogen

Wusstest du? In Deutschland muss jeder Imker seine Bienenvölker beim Veterinäramt anmelden. So kann man Bienenkrankheiten schnell eindämmen.

Quiz zu Kapitel 4

1. Wozu benutzt der Imker den Smoker?

2. Wann erntet der Imker den Honig?

3. Was ist die Varroamilbe?

4. Warum füttert der Imker im Spätsommer Zuckerwasser?

Kapitel 5

Wie kommt der Honig ins Glas?

Von der Blüte bis ins Glas: Zuerst arbeiten die Bienen, dann der Imker.

Kapitel lesenKapitel zuklappenmit Quiz · 4 Fragen
Die Honigschleuder wird von Hand gedreht, unten läuft der Honig durch ein Sieb
Unsere Honigschleuder in Berghofen

Zuerst arbeiten die Bienen: Die Sammelbiene saugt Nektar aus den Blüten und trägt ihn im Honigmagen in den Stock. Dort geben die Bienen ihn von Biene zu Biene weiter. Dabei kommen Stoffe aus ihrem Körper dazu, die Enzyme. Danach lagern sie den Honig in den Waben und fächeln mit ihren Flügeln, bis viel Wasser verdunstet ist. Ist der Honig reif, verschließen sie die Zellen mit einem dünnen Wachsdeckel.

Blick in eines unserer Völker: Auf der Wabe herrscht Hochbetrieb
Bienen auf einer Wabe: offene Zellen mit Honig und Zellen mit WachsdeckelKI-generiert

Dann arbeitet der Imker:

  1. Ernten: Volle, verschlossene Waben aus dem Bienenstock nehmen.
  2. Entdeckeln: Mit einer Gabel die Wachsdeckel entfernen.
  3. Schleudern: Die Waben kommen in die Honigschleuder. Durch das Drehen fliegt der Honig aus den Zellen.
  4. Sieben: Der Honig läuft durch ein Sieb. Wachsreste bleiben hängen.
  5. Flüssig oder cremig: Entweder wird der Honig flüssig abgefüllt, oder er wird über mehrere Tage immer wieder gerührt. Dann wird er cremig und streichzart.
  6. Abfüllen: Der Honig kommt ins Glas und bekommt ein Etikett.
Schritt 4, das Sieben: Der Honig läuft aus dem Hahn durch das Sieb

Wusstest du? Eine einzelne Biene sammelt in ihrem ganzen Leben nur einen kleinen Bruchteil eines Teelöffels Honig. In jedem Glas steckt also die Arbeit von sehr vielen Bienen.

Alle Schritte mit Fotos aus unserer Imkerei ansehen

Quiz zu Kapitel 5

1. Wo transportiert die Biene den Nektar?

2. Woran erkennt der Imker, dass der Honig reif ist?

3. Was macht die Honigschleuder?

4. Wie wird Honig cremig?

Kapitel 6

Das Bienenjahr

Von der ersten Frühlingsblüte bis zur Wintertraube: So verändert sich ein Bienenvolk im Laufe des Jahres.

Kapitel lesenKapitel zuklappenmit Quiz · 3 Fragen
Brutwabe voller Bienen vor blauem Frühlingshimmel und blühenden Bäumen

Frühling

Sobald die ersten Blumen blühen, legt die Königin wieder viele Eier, bis zu 2.000 am Tag. Das Volk wächst schnell. Im Mai blüht der Raps, und es gibt die erste Honigernte.

Ein Bienenschwarm hängt als dichte Traube an einem Zaunpfahl
Ein Bienenschwarm hat sich an einem Zaunpfahl niedergelassen

Sommer

Jetzt ist das Volk am größten, mit bis zu 50.000 Bienen. Im Mai und Juni ist Schwarmzeit: Die alte Königin zieht mit vielen Bienen aus und sucht ein neues Zuhause. Im Juli wird der Sommerhonig geerntet.

Futterschale mit Zuckersirup im Bienenvolk, Bienen holen sich ihren Wintervorrat
Unsere Bienen bekommen ihr Winterfutter

Herbst

Der Imker füttert die Bienen mit Winterfutter. Jetzt schlüpfen die langlebigen Winterbienen. Die Drohnen werden nicht mehr gebraucht und aus dem Stock geworfen.

Bienenbeuten im Schnee am Bienenstand in Dortmund-Berghofen
Winterruhe an unserem Bienenstand

Winter

Bienen halten keinen Winterschlaf. Sie sitzen eng zusammen in einer Wintertraube und zittern mit ihren Flugmuskeln. So bleibt es in der Mitte bei der Königin schön warm.

Wusstest du? An warmen Wintertagen fliegen die Bienen kurz aus, um ihr Geschäft zu machen. Imker nennen das den Reinigungsflug. Im Stock machen Bienen nämlich nie ihr Geschäft.

Was gerade bei unseren Bienen los ist, liest du in unserem Bienentagebuch Stockgeflüster aus Dortmund-Berghofen.

Quiz zu Kapitel 6

1. Was ist eine Wintertraube?

2. Wann schwärmen Bienen meistens?

3. Was passiert im Herbst mit den Drohnen?

Kapitel 7

Wie Bienen miteinander sprechen

Bienen können nicht reden. Trotzdem wissen alle im Stock, wo es die besten Blüten gibt. Wie machen sie das?

Kapitel lesenKapitel zuklappenmit Quiz · 3 Fragen

Bienen sprechen mit Tänzen und mit Düften. Hat eine Sammelbiene gutes Futter gefunden, tanzt sie im dunklen Stock auf der Wabe. Die anderen Bienen folgen ihr und spüren die Bewegungen mit ihren Fühlern.

Illustration (KI-generiert): Rundtanz einer Biene auf der Wabe, kleine Kreise mal links-, mal rechtsherumKI-generiert

Der Rundtanz

Die Biene läuft schnelle kleine Kreise, mal links-, mal rechtsherum. Das bedeutet: Das Futter ist ganz in der Nähe, sucht einfach rund um den Stock.

Illustration (KI-generiert): Schwänzeltanz als Acht auf der Wabe, der Winkel zur Senkrechten zeigt die Richtung der Blüten zur SonneKI-generiert

Der Schwänzeltanz

Ist das Futter weiter weg, läuft die Biene eine Acht und wackelt dabei mit dem Hinterleib. Die Richtung zeigt, wo die Blüten im Verhältnis zur Sonne liegen. Je länger sie schwänzelt, desto weiter ist der Weg.

Illustration (KI-generiert): Wächterinnen prüfen am Flugloch den Duft, eine Biene fächelt Duft für die HeimkehrerinnenKI-generiert

Die Duftsprache

Jedes Volk hat seinen eigenen Geruch. Die Wächterinnen am Flugloch erkennen daran sofort, ob eine Biene zu ihrem Volk gehört. Auch die Königin verbreitet einen Duft, der allen zeigt: Alles in Ordnung.

Wusstest du? Der Forscher Karl von Frisch hat die Tanzsprache der Bienen entschlüsselt und dafür 1973 den Nobelpreis bekommen.

Quiz zu Kapitel 7

1. Wie zeigt eine Biene den anderen eine weit entfernte Futterquelle?

2. Woran richtet sich die Richtung beim Schwänzeltanz?

3. Woran erkennen die Wächterinnen fremde Bienen?

Kapitel 8

Gefahren für Bienen

Bienen haben es nicht immer leicht. Diese Gefahren kennt jeder Imker, und so hilft er seinen Bienen.

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Nahaufnahme einer Varroamilbe: ein winziger, rotbrauner, ovaler ParasitKI-generiert

Die Varroamilbe

Eine winzige Milbe, nur so groß wie ein Stecknadelkopf. Sie vermehrt sich in der Brut und macht die Bienen krank. Deshalb behandelt der Imker seine Völker, zum Beispiel im Winter mit Oxalsäure.

Asiatische Hornisse: dunkler Körper, ein orangefarbener Ring am Hinterleib und gelbe Beinenden

Die Asiatische Hornisse

Du erkennst sie am fast schwarzen Körper, dem orangefarbenen Ring am Hinterleib und den gelben Beinenden. Sie lauert vor dem Flugloch und fängt Bienen im Flug. Ein Maulkorb vor dem Flugloch schützt die Bienen beim Starten und Landen. Mehr zur Asiatischen Hornisse

Hunger

Wenn kaum etwas blüht, finden Bienen kein Futter. Imker nennen das Trachtlücke. Blühende Gärten und Wiesen helfen, damit die Bienen das ganze Jahr etwas finden.

Gifte

Manche Spritzmittel gegen Schädlinge können auch Bienen schaden. Im eigenen Garten kannst du helfen, indem du auf Gift verzichtest.

Wusstest du? Bienen helfen sich auch selbst: Manche putzen sich gegenseitig und beißen dabei Varroamilben von ihren Schwestern ab. Forscher und Imker versuchen, Bienen zu züchten, die das besonders gut können.

Quiz zu Kapitel 8

1. Wie groß ist die Varroamilbe?

2. Was hilft den Bienen gegen die Asiatische Hornisse?

3. Was ist eine Trachtlücke?

Hinweis: Alle Bilder mit dem Zeichen „KI-generiert“ wurden mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie zeigen, wie Bienen aussehen, aber keine echten Bienen aus unserer Imkerei. Die Fotos und Videos ohne dieses Zeichen sind echte Aufnahmen, die meisten davon aus unserer Imkerei in Dortmund-Berghofen.

Lust auf mehr?

Jetzt den Honig probieren

Alles, was du hier gelesen hast, passiert bei unseren Bienen in Dortmund-Berghofen.

Zu unserem Honig Rezepte mit Honig