Geöffneter Bienenstock voller Honigbienen in Dortmund
Imker Philipp Harde im Imkeranzug mit einer Wabe voller Bienen

Hallo, ich bin Philipp,
Imker in Dortmund-Berghofen.

Eigentlich wollte ich
nie Imker werden.

Heute kümmere ich mich um elf Bienenvölker. Wie es dazu kam und wie der Honig in Ihr Glas kommt, erzähle ich Ihnen hier.

Kapitel 1

Wie alles begann

Imker? Das stand nie auf meinem Plan.

Ich bin auf dem Hof meiner Familie mit Tieren groß geworden. Zu den Bienen kam ich erst im Oktober 2023, durch einen Kollegen, der mich an seinen Stock mitnahm. Sechs Monate später hatte ich mein erstes eigenes Volk.

Heute betreue ich elf Völker: acht bei mir in Berghofen und drei gemeinsam mit der Dortmunder Tafel.

Imker Philipp Harde im Imkeranzug mit einer Wabe voller Bienen
Das bin ich, mit einer Wabe voller Bienen
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Ich bin mit Tieren groß geworden. Meine Eltern und Großeltern haben einen kleinen Hof mit Kühen, Pferden, Schafen und Kaninchen. Als Kind war ich morgens oft als Erster im Stall, wo es nach Heu roch und die Pferde schnaubten.

Dort habe ich gelernt, was mir bis heute wichtig ist:

Die Natur hat ihren eigenen Takt. Antreiben kann man sie nicht, austricksen auch nicht. Man kann ihr nur zuhören.

Was ich auf dem Hof meiner Familie gelernt habe

Bienen kamen in meinem Leben trotzdem nicht vor.

Bis zum 15. Oktober 2023. Ein Kollege erzählte bei der Arbeit von seinen Bienen und nahm mich mit an seinen Stock. Ich stand davor und hörte einfach zu. Das gleichmäßige Summen hat mich ruhiger gemacht, als ich es für möglich gehalten hätte.

Je länger ich zusah, desto mehr staunte ich. Tausende Bienen, und keine läuft planlos herum. Jede scheint zu wissen, was sie gerade zu tun hat.

Seitdem ließ mich eine Frage nicht mehr los:
Wie funktioniert so ein Volk eigentlich?

Danach ging alles schneller, als ich gedacht hätte:

  1. 15. Oktober 2023 Der Tag X: Ab jetzt will ich alles über Bienen wissen
  2. 8. Januar 2024 Anmeldung im Imkerverein Hörde
  3. 18. April 2024 Mein erstes eigenes Bienenvolk
  4. Heute 11 Völker: 8 in Berghofen, 3 gemeinsam mit der Dortmunder Tafel
Philipp Harde neben seinem ersten eigenen Bienenvolk im Garten
Mein erstes eigenes Bienenvolk, der Anfang von allem

6 Monate.

So lange hat es gedauert, bis aus „Das ist ja spannend“ ein Leben mit Bienen wurde.

Heute betreue ich elf Völker, acht bei mir in Berghofen und drei gemeinsam mit der Dortmunder Tafel. Und ehrlich gesagt staune ich heute mehr als am Anfang. Was in einem Bienenstock über ein Jahr passiert, ist kaum zu glauben.

Weiterlesen: Kapitel 2

Kapitel 2

Es gibt Menschen, denen ich meine Bienen unbedingt zeigen wollte

Schon bei meinen ersten Völkern habe ich gemerkt: So viel Staunen will man teilen.

Deshalb arbeite ich mit der Dortmunder Tafel zusammen. Drei meiner Völker betreue ich gemeinsam mit der Tafel. Für Kinder aus Tafel-Familien gebe ich zwei Kurse mit jeweils fünf Terminen. Dabei hören die Kinder nicht nur zu, sie stehen selbst am Bienenvolk.

Imker Philipp Harde mit Kindern der Dortmunder Tafel beim Bienenkurs im Garten
Bienenkurs mit Kindern der Dortmunder Tafel
Mehr über die Kurse und das AbfüllenWeniger anzeigen

Zwei Kurse mit je fünf Terminen

  1. 1
    Der Steckbrief der Biene

    Wie sieht eine Biene aus, und was kann sie alles?

  2. 2
    Warum Bienen so wichtig sind

    Was würde uns fehlen, wenn es sie nicht gäbe?

  3. 3
    Königin, Arbeiterinnen und Drohnen

    Wer macht was im Volk? Jede Biene hat ihre Aufgabe.

  4. 4
    Was ein Imker das Jahr über macht

    Von der Kontrolle im Frühjahr bis zum Einfüttern im Herbst.

  5. 5
    Wie der Honig ins Glas kommt

    Von der Wabe über die Schleuder bis zum fertigen Glas.

Was ich den Kindern mitgeben möchte

Viele Kinder zucken erst einmal zusammen, wenn eine Biene in der Nähe vorbeifliegt. Deshalb geht es am Anfang darum, die Angst abzubauen. Honigbienen sind friedlich und stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Wer das einmal selbst erlebt hat, sieht diese Tiere mit anderen Augen.

Außerdem sollen die Kinder verstehen, warum Bienen so wichtig sind. Ohne ihre Bestäubung gäbe es viel weniger Obst, Gemüse und Wildpflanzen. Das erzähle ich nicht nur, das erleben die Kinder direkt am Volk im Tafelgarten.

Und noch etwas lernen sie dabei: Ein Bienenvolk funktioniert nur, weil jede Biene ihren Teil beiträgt. Das lässt sich ziemlich gut auf eine Schulklasse oder eine Familie übertragen.

Am schönsten ist oft der Schluss: Wenn die Kinder ihren eigenen Honig probieren, fangen ihre Augen an zu leuchten.

Vielleicht steht hier gerade die nächste Imkergeneration für Dortmund.
Glas Tafel-Honig aus Dortmund, Sommertracht
Unser Tafel-Honig aus Dortmund

Gemeinsam schleudern, gemeinsam abfüllen

Mit der Tafel schleudern wir den Honig auch zusammen und füllen ihn gemeinsam ab. Dabei sieht man sehr schnell, wie viel Arbeit in einem einzigen Glas steckt.

200+Gläser Honig haben wir 2026 für die Tafel abgefüllt
10 %meines Gewinns gehen an soziale Projekte

Die Gläser haben wir den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafel geschenkt, als Dankeschön für ihren Einsatz.

Und Ihr Beitrag?

Mein Engagement hört bei der Tafel nicht auf. 10 % meines Gewinns spende ich an soziale Projekte, zum Beispiel an die Dortmunder Tafel. Jedes Glas, das Sie kaufen, hilft also ein kleines Stück mit.

Noch näher an den Bienen

Werden Sie Teil der Geschichte

Manche möchten nicht nur Honig kaufen, sondern selbst dabei sein. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.

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Ein ganzes Bienenvolk nur für Sie, bei Ihnen im Garten, auf dem Firmengelände oder bei mir in Berghofen. Um die Pflege kümmere ich mich, Sie sind bei der Ernte dabei und bekommen die Hälfte des Honigs, auf Wunsch mit eigenem Etikett.

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Sie übernehmen ein Jahr lang die Patenschaft für eines meiner Völker. Dafür bekommen Sie Honig, eine Kerze aus unserem Bienenwachs und eine Urkunde auf Ihren Namen. Drei Pakete: Bienenfreund/in, Bienenliebhaber/in und Ehrenimker/in, beim Ehrenimker-Paket mit Besuch bei den Bienen.

Zur Bienenpatenschaft

Imkerei Familie Harde · Dortmund-Berghofen · seit 2024

Mein Versprechen an Sie

Ich habe elf Bienenvölker, keine Fabrik. Alles, was Sie bei mir bekommen, stammt von meinen eigenen Bienen und ist durch meine Hände gegangen: geerntet, abgefüllt, gegossen und für Sie eingepackt.

  • I

    Was Sie bekommen

    Echten Honig aus Dortmund-Berghofen im Mehrwegglas, Kerzen aus dem Wachs unserer eigenen Bienen, dazu Blütenpollen und Propolis. Pur, ehrlich und aus einer kleinen Ernte.

  • II

    Von Hand gemacht

    Ich ernte erst, wenn der Honig reif ist, und fülle jedes Glas selbst ab. Jede Kerze gieße ich von Hand aus unserem Bienenwachs. Keine gleicht der anderen.

  • III

    Mit Sorgfalt verpackt

    Jedes Glas einzeln gepolstert, dazu ein Gruß vom Imker in jedem Paket. Und falls doch einmal etwas zerbricht: Ein Foto genügt, und Sie bekommen kostenlos Ersatz.

  • IV

    10 % für soziale Projekte

    10 % meines Gewinns spende ich an soziale Projekte, zum Beispiel an die Dortmunder Tafel und den ASB. Mit jedem Einkauf helfen Sie also ein kleines Stück mit.

    Unsere Spenden ansehen
Philipp Harde Ihr Imker aus Dortmund-Berghofen

Ende? Nein. Im Frühjahr geht es weiter.

Lust auf den Honig aus dieser Geschichte?

Imker Philipp Harde im Imkeranzug mit einer Wabe voller Bienen

Danke, dass Sie bis hierher gelesen haben. Wenn Sie Fragen an mich haben, rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie mir per WhatsApp. Lieber schriftlich? Dann nutzen Sie einfach mein Kontaktformular, ich melde mich persönlich bei Ihnen.

Ihr Philipp Harde

Was gerade in den Völkern passiert, zeige ich auf Instagram und YouTube. Ausführlich erzähle ich es in meinem Bienentagebuch „Stockgeflüster aus Dortmund-Berghofen“.

Zuwendungsbestätigung der Dortmunder Tafel e. V. über eine Spende von Philipp Harde vom 16.03.2026

Spendenbeleg der Dortmunder Tafel. Die Unterschrift wurde unkenntlich gemacht.